Tag 13 im Dschungelcamp 2026 war ein Tag der großen Emotionen: Simone Ballack sprach unter Tränen über den Tod ihres Sohnes Emilio, während Hardy Krüger Jr. vom Verlust seines Babys erzählte. Ariel Hediger stichelte derweil munter weiter gegen Gil Ofarim, der nach seinem Prüfungssturz und dem Krankenhaus-Check gerade erst ins Camp zurückgekehrt war.
Beim nachgeholten „Kotzella-Festival“ kämpften Simone, Hardy und Samira zwischen Pythons, Dixiklos und Fleischabfällen um Sterne und holten sechs von acht. Am Ende musste Eva Benetatou als fünfte Kandidatin das Camp verlassen: Nur noch sieben Stars durften weiter um die Dschungelkrone kämpfen, die sich am 8. Februar 2026 ausgerechnet Gil Ofarim aufsetzte.
- Eva Benetatou fliegt mit den wenigsten Zuschauerstimmen als Fünfte raus; sie hatte gegen Patrick Romer das erste „Vielleicht“ der Staffel kassiert
- Dschungelprüfung „Kotzella-Festival“: Simone, Hardy und Samira holen 6 von 8 Sternen zwischen Pythons, Dixiklos und Fleischabfällen
- Simone erzählt unter Tränen, wie ihr Sohn Emilio 2021 bei einem Quad-Unfall in Portugal starb; Hardy spricht über den plötzlichen Kindstod seines Sohnes
- Ariel lästert im Dschungeltelefon über Gil („für mich einfach ein böser Mensch“), zeigt aber Mitgefühl nach seinem Unfall
- Schatzsuche: Ariel und Eva knacken das Würfelrätsel und ergattern Salted-Caramel-Proteinriegel für das Camp
Simone und Hardy: Tränen über verlorene Kinder
Der bewegendste Moment des Tages kam ohne Prüfung, ohne Sterne und ohne Show-Effekte. Simone Ballack und Hardy Krüger Jr. sprachen am Lagerfeuer offen über den Verlust ihrer Söhne; im Rückblick auf die gesamte 19. Staffel gehört dieses Gespräch zu den Szenen, die am längsten nachhallen.
Simone schilderte detailliert, wie ihr Sohn Emilio im August 2021 mit nur 18 Jahren in Portugal ums Leben kam. Er habe auf einer Party ein Mädchen mit dem Quad nach Hause fahren wollen, doch die Technik spielte nicht mit: „Er hat sich verschaltet, also die Gangschaltung war kaputt“, erzählte sie. Das Quad rollte rückwärts, stürzte durch ein Loch im Zaun und begrub den 18-Jährigen unter sich. Simone wehrte sich im Camp ausdrücklich gegen die Spekulationen, die nach dem Unglück kursierten: „Da wird er besoffen gewesen sein, da wird er zu schnell gefahren sein. Das war so gar nicht.“ Ihr Sohn sei kein Raser gewesen, er habe schlicht „Pech gehabt“.
Hardy hörte zu, nickte und teilte seine eigene Geschichte: Sein Sohn starb im Alter von acht Monaten am plötzlichen Kindstod. Er beschrieb, wie er sich danach in den Alkohol flüchtete, um den Schmerz zu betäuben. Was beide verband, war die Erfahrung sozialer Ausgrenzung nach dem Verlust. Simone brachte es auf einen Satz, der unter die Haut ging: „Du bist die Frau mit dem toten Kind.“ Bekannte hätten auf der Straße die Seite gewechselt, Einladungen seien ausgeblieben; außer ihren Kindern brauche sie niemanden mehr. Auch das Ende ihrer Beziehung zu Andreas Mecky kam zur Sprache: Nach Emilios Tod hätten sich die Probleme immer weiter zugespitzt. Samira Yavuz saß daneben und konnte die Tränen nicht zurückhalten.
Ariel gegen Gil: Sticheleien nach dem Krankenhaus-Drama
Ariel Hediger blieb auch an Tag 13 die Polarisiererin des Camps. Zur Erinnerung: An Tag 12 war Gil Ofarim bei der Dschungelprüfung von einem schwimmenden Ponton abgerutscht; die Prüfung wurde abgebrochen, Dr. Bob schickte ihn vorsichtshalber zum Röntgen ins Krankenhaus. Die Untersuchungen blieben ohne Befund, und Gil kehrte mit ein paar Prellungen zurück: „Ich bin froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist.“ Am Morgen von Tag 13 gab er sich wortkarg: Es werde immer besser, nur das Schädelweh sei noch da.
Ariel ließ sich davon nicht erweichen. Sie stellte den Musiker direkt zur Rede und fragte spitz: „Was ist jetzt dein Plan hier drin? Also, weil du kannst ja gar nichts mehr machen.“ Im Dschungeltelefon legte sie nach: Gil schlafe den ganzen Tag und esse sonst nur, sie verstehe nicht, was die Zuschauer bewege, weiterhin für ihn anzurufen. Auch seine Motivation hinterfragte sie; Gil habe schließlich selbst gesagt, er sei wegen des Geldes hier.
Gleichzeitig zeigte die 22-Jährige eine unerwartete Seite. Über den Unfall sagte sie im Dschungeltelefon, so etwas wünsche sie niemandem, nicht einmal ihrem größten Feind. Ihr Nachsatz machte allerdings klar, dass von Versöhnung keine Rede sein konnte: Das ändere nichts daran, dass Gil „für mich einfach ein böser Mensch“ sei. Pikant aus heutiger Sicht: Die Zuschauer riefen Abend für Abend weiter für Gil an, und am Ende der Staffel wurde genau er zum Dschungelkönig 2026 gekrönt. Parallel bestätigte außerhalb des Camps sein Anwalt, dass Ofarim nach der Leipziger Hotel-Affäre von 2021 dem betroffenen Mitarbeiter 40.000 Euro Schmerzensgeld gezahlt hatte.
Dschungelprüfung „Kotzella-Festival“: Pythons, Dixiklos und sechs Sterne
An Tag 13 stand eine Nachhol-Prüfung an: Das „Kotzella-Festival“ war ursprünglich schon in Folge 4 angesetzt, damals hatte Ariel nach einem Streit mit Eva abgebrochen. Diesmal wählten die Stars selbst und schickten Simone Ballack, Hardy Krüger Jr. und Samira Yavuz auf einen verlassenen Festival-Campingplatz, der seinem Namen alle Ehre machte.
Der Aufbau: Hardy und Simone wurden jeweils in ein Zelt gesperrt, in dem Kisten mit je 15 riesigen Pythons warteten. An den Schlössern der Kisten hingen die begehrten Sterne, vier pro Zelt, acht insgesamt. Samira hatte die undankbarste Aufgabe: Über das Gelände waren zwölf Schlüssel versteckt, nur acht passten. Gesucht wurde dort, wo es am meisten weh tat: in Dixiklos, in Planschbecken voller Fleischabfälle, zwischen Müllbergen und Festival-Hinterlassenschaften.
Samira würgte und röchelte sich durch den Parcours, gab aber nicht auf und brachte Schlüssel um Schlüssel zu Hardy und Simone, die zwischen den Schlangen erstaunlich ruhig blieben. Anfangs lief es wie am Schnürchen, nach dem sechsten Stern riss die Glückssträhne jedoch ab und die Zeit lief davon. Ergebnis: 6 von 8 Sternen und ein ordentliches Abendessen für das hungrige Camp. Nebenbei zeigte die Prüfung, warum Samira bei den Zuschauern so gut ankam: Ihre Kämpfernatur trug sie später bis ins Finale.
Schatzsuche: Heuhaufen, Würfelrätsel und Proteinriegel
Auch abseits der Prüfung gab es etwas zu gewinnen. Ariel und Eva mussten bei der Schatzsuche in einem riesigen Heuhaufen nach Münzen für einen Automaten wühlen; fünf kamen zusammen, damit ließen sich Schlüssel ziehen. Dazu galt es, die Augenzahl eines klassischen Würfels zu addieren, die richtige Antwort lautete 21. Ariel hatte ein gutes Gefühl und behielt recht: Der passende Schlüssel öffnete die Schatztruhe.
Die Belohnung: Proteinriegel mit Salted-Caramel-Geschmack. Ariel geriet komplett aus dem Häuschen und jubelte lautstark über „Caramel Chocolat“. Nach fast zwei Wochen Reis und Bohnen war das ein kleines Festmahl, das die Spannungen im Camp für einen Moment vergessen ließ. Ironie des Schicksals: Ausgerechnet Eva, die hier eine gute Figur machte, saß wenige Stunden später auf gepackten Koffern.
Lagerfeuer-Talks: Geschlechterrollen und Beziehungsbeichten
Abseits der großen Dramen lieferte Tag 13 auch ruhigere Momente. Patrick Romer und Hardy diskutierten während der Nachtwache über Geschlechtererwartungen, ausgelöst durch ein früheres Gespräch zwischen Ariel, Samira und Simone darüber, wie ein Mann heutzutage sein sollte. Hardys trockene Zusammenfassung: Er müsse Macho und reich sein. Patrick, sonst eher Reizfigur der Staffel, zeigte sich in dieser Runde nachdenklich.
Eva und Ariel tauschten sich außerdem über ihre Erfahrungen mit untreuen Partnern aus, ein Thema, das seit dem Tierfiguren-Spiel vom Vortag ohnehin in der Luft lag. Ganz harmonisch blieb es nicht: Ariel kritisierte auch Evas Verhalten gegenüber Samira, obwohl beide kurz zuvor noch als Schatzsuch-Team funktioniert hatten. Die Allianzen wechselten in dieser Staffel eben schnell.
Eva Benetatou: Abschied nach dem ersten „Vielleicht“
Am Ende des Tages musste eine weitere Kandidatin ihre Fackel löschen. Eva Benetatou und Patrick Romer bekamen von Sonja Zietlow und Jan Köppen das erste „Vielleicht“ der Staffel zu hören, dann fiel die Entscheidung: Eva hatte die wenigsten Zuschauerstimmen erhalten und musste nach 13 Tagen im australischen Dschungel gehen.
Ihr Abschied fiel versöhnlich aus. „Wir waren alle ein supermega geiles Team“, sagte die 33-Jährige und wünschte den Verbliebenen viel Glück. Ganz ohne Wehmut ging es aber nicht: „Traurig bin ich schon, aber auch irgendwie ein bisschen erleichtert“, gestand sie nach ihrem Auszug. In der Nachshow ergänzte sie, dass sie die Krone gern mitgenommen und den Zuschauern mehr Seiten von sich gezeigt hätte, vor allem ihren Humor. Damit verließ die fünfte Kandidatin das Camp, und nur noch sieben Stars kämpften um die Dschungelkrone: Ariel, Gil, Hardy, Hubert, Patrick, Samira und Simone. Vom verbliebenen Feld schafften es Gil, Samira und Hubert bis ins Finale am 8. Februar 2026.
Eva Benetatou musste als fünfte Kandidatin das Dschungelcamp verlassen. Sie erhielt beim Duell gegen Patrick Romer die wenigsten Zuschauerstimmen, verabschiedete sich aber versöhnlich: Sie sei traurig, aber auch ein bisschen erleichtert.
Beim „Kotzella-Festival“ mussten Simone Ballack, Hardy Krüger Jr. und Samira Yavuz auf einem verlassenen Festival-Campingplatz Sterne sammeln: Samira suchte Schlüssel in Dixiklos und Fleischabfällen, Hardy und Simone harrten in Zelten mit Pythons aus. Sie holten 6 von 8 Sternen.
Simone sprach unter Tränen über den Tod ihres Sohnes Emilio, der im August 2021 mit 18 Jahren bei einem Quad-Unfall in Portugal ums Leben kam. Gemeinsam mit Hardy Krüger Jr., dessen Sohn am plötzlichen Kindstod starb, sprach sie über die Ausgrenzung durch Freunde und Bekannte nach dem Verlust.
Fazit
Tag 13 war weniger laut als die Vortage, dafür umso tiefer. Simones und Hardys Gespräch über ihre verstorbenen Söhne gehört zu den bewegendsten Momenten der gesamten 19. Staffel und zeigte, dass das Dschungelcamp mehr sein kann als Ekelprüfungen und Lästereien. Die nachgeholte Prüfung „Kotzella-Festival“ lieferte mit sechs Sternen solide Teamarbeit, und Ariels Dauersticheleien gegen Gil hielten den Konflikt der Staffel am Köcheln. Mit Evas Abgang waren die Weichen für den Endspurt gestellt: Gil, über den an diesem Tag am meisten gelästert wurde, holte sich gut eine Woche später die Dschungelkrone, Samira wurde Zweite, Hubert Dritter. Im Rückblick war Tag 13 der Abend, an dem aus der Krawall-Staffel für ein paar Stunden ganz stilles Fernsehen wurde.
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