Nach vier Prüfungen ohne einen einzigen Stern liefert die Schweizerin endlich ab. Doch während sie im „Dschungelprüfungs-Bähro“ kämpft, eskaliert die Läster-Runde im Camp. Alles zu Folge 5 von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ 2026.
TL;DR: Ariel holt 4 von 12 Sternen – ihre ersten überhaupt. Im Camp eskaliert die Läster-Runde gegen sie. Simone, Patrick, Eva und Hardy lästern offen, Samira versucht zu vermitteln. Umut öffnet sich emotional über sein Beziehungsleben.
Ariel ENDLICH: Endlich Sterne im „Dschungelprüfungs-Bähro“
Es ist die Überraschung der Staffel: Nach drei abgebrochenen Prüfungen und einer kompletten Verweigerung hat Ariel tatsächlich Sterne geholt. Zum fünften Mal in Folge wählten die Zuschauer die 22-jährige Schweizerin in die Prüfung – diesmal alleine.
Im „Dschungelprüfungs-Bähro“ – einem düsteren, unterirdischen Labyrinth voller Abfälle und Dschungeltiere – hatte sie 12 Minuten Zeit, um 12 Sterne einzusammeln. Schon beim Start war ihr die Angst anzumerken: „Mir kann nix passieren?“, fragte sie unsicher. „Dir kann nix passieren“, beruhigten Sonja und Jan.
Der Kampf durch die Räume
Vorsichtig knotete sie den ersten Stern ab. Doch schon im nächsten Raum wurde es brenzlig. Vor einem Glaskasten mit Echsen zögerte sie: „Beißen die?“ – „Die beißen nicht! Deine Zeit läuft, Ariel“, mahnte Jan Köppen.
In einem Raum mit Schlangen wurde sie immer nervöser. „Was macht die Schlange?“, fragte sie panisch. „Sie riecht dich mit der Zunge“, erklärte Sonja trocken. Trotzdem schraubte sie ihren dritten Stern ab – aus einer Kommode, in der eine Schlange lag.
Der Gestank von Fleischabfällen im nächsten Raum raubte ihr fast den Mut. Doch trotz Schaben und Kakerlaken auf dem Rücken sammelte sie noch einen vierten Stern ein. Als die Zeit knapp wurde, flüchtete sie hastig aus der Prüfung.
Das Ergebnis: 4 von 12 Sternen
Nicht perfekt, aber eine Revolution. Nach vier Null-Sterne-Ergebnissen endlich ein Erfolg. Ariels Reaktion auf dem Rückweg ins Camp: „Jetzt habe ich es denen bewiesen, mir bewiesen und auch den Leuten da draußen, die nicht an mich glauben und denken, ich kann nur rumschreien. Ich kann nämlich auch schreien UND Sterne holen.“
Und sie sollte recht behalten: Im Camp war die Freude über die erspielten Sterne groß. Endlich gab es mehr als nur Reis und Bohnen.
Die Läster-Koalition: Das Camp zerfleischt sich
Doch bevor Ariel zur Prüfung aufbrach, eskalierte die Stimmung im Camp. Nach dem Null-Sterne-Debakel von Tag 4 und Ariels Prüfungsverweigerung war der Frust groß – und er entlud sich in einer offenen Läster-Runde.
Simone und Patrick machen den Anfang
Von der höchsten Position im Camp ließen Simone Ballack und Patrick Romer ihren Gefühlen freien Lauf. „Sie pikst jeden an“, sagte Simone. Patrick legte nach: „Sie beleidigt jeden die ganze Zeit. Aber die persönliche Grenze von anderen? Die ist ihr egal! Sie ist ein egozentrischer Mensch.“
Eva gesellte sich dazu. Simone riet ihr: „Du musst sie ignorieren.“ Die Stimmung war gelöst, der Ton spitz – doch das Gespräch blieb nicht ungehört.
Hardy und Eva verstärken die Kritik
Auch Hardy Krüger jr. gesellte sich zur Lästerrunde. Eva behauptete: „Die erwartet, dass wir alle ohne Gefühle und Emotionen sind. Sie darfst du niemals angreifen, sonst bist du die größte Schande.“
Patrick ergänzte: „Dann stellt sie sich gleich wieder in die Opferrolle.“
Simone wurde deutlich: „Die ist eiskalt berechnend. Du musst bei ihr aus der Schussbahn gehen. Ich habe keinen Bock, mit der Krieg zu bekommen.“
Ariel konfrontiert die Gruppe
Am Lagerfeuer bemerkte Ariel die Situation und sagte zu Samira: „Schau, wie die lästern.“ Im Dschungeltelefon meldete sie sich zu Wort: „Eva zieht gerade alle auf ihre Seite und redet davon, sie sei reifer und weiser. Aber dann sollte sie wissen, dass man als Gruppe nicht offensichtlich laut über jemanden ablästert.“
Schließlich platzte ihr der Kragen. Sie konfrontierte Simone direkt: „Es ist räudig, wie ihr da oben lästert. Vier erwachsene Leute!“
Simone rief zurück: „Es ist schwer, mit dir zu reden.“
Ariel wurde lauter: „Ich finde es beschämend, was ihr macht.“
Samira als einzige Vermittlerin
Während sich das Camp in zwei Lager spaltete, versuchte Samira Yavuz als einzige, den vermittelnden Part zu spielen. Sie fand es nicht in Ordnung, dass derart offen über Ariel gelästert wird – und das auch noch so, dass es jeder mitbekommt.
Eine undankbare Rolle in einer Gruppe, die zunehmend toxisch wird.
Umuts emotionale Öffnung
Abseits des Ariel-Dramas gab es auch nachdenkliche Momente. Umut Tekin reflektierte über sein kompliziertes Liebesleben: „Ich fühle mich kompliziert. Das möchte ich nicht sein. Ich hab immer Beziehungen beendet und wusste nie, wo das Problem liegt. Es gibt Menschen, die sich emotional distanzieren.“
Er möchte Kinder haben und an sich arbeiten, seine Ängste überwinden. Ein überraschend verletzlicher Moment von jemandem, der bisher eher durch Drama aufgefallen ist.
Ariels Rückkehr: Triumph über die Lästerer
Als Ariel mit ihren vier Sternen ins Camp zurückkehrte, war die Überraschung groß. Diejenigen, die gerade noch über sie hergezogen hatten, mussten nun zugeben: Sie hat geliefert.
Für Ariel ein kleiner Triumph. Sie hatte bewiesen, dass sie mehr kann als nur schreien und Prüfungen verweigern. Ob das reicht, um die verhärteten Fronten aufzubrechen, bleibt abzuwarten.
Fazit: Der Wendepunkt?
Tag 5 könnte der Wendepunkt der Staffel sein. Ariel hat bewiesen, dass sie liefern kann – zumindest ansatzweise. Das Camp hat wieder etwas zu essen. Doch die Fronten sind verhärteter denn je.
Die Frage ist: Kann Ariel die Läster-Koalition durchbrechen? Oder wird sie weiter isoliert, während Simone, Patrick, Eva und Hardy sich gegen sie verbünden?
Eines ist klar: Die Zuschauer lieben das Drama. Und solange sie Ariel weiter in die Prüfungen wählen, wird es nicht langweilig.
Schreibe einen Kommentar